Schonende Pflege

Hunde stammen ursprünglich vom Wolf ab. Das ist heute weitgehend bekannt. Es ist auch offensichtlich, dass der Hund, in Bezug auf den Wolf, eine weite Entwicklungsstufe hinter sich hat. Aber viele Menschen wissen nicht, dass manche Hunderassen heute nicht mehr in der Lage sind, den Fellwechsel eigenständig zu vollziehen. Sie wurden so gezüchtet, um das ganze Jahr über bei der Jagd eingesetzt werden zu können. Ihr Fell ist drahtig, wächst nur bis zu einer bestimmten Länge und fällt kaum aus. Das sind viele Vorteile. Aber diese Hunderassen, wie Terrier, Schnauzer oder Rauhaardackel, brauchen dafür auch Unterstützung beim Fellwechsel. 

Doch was bedeutet das für die Hundebesitzerin oder den Hundebesitzer?

Die meisten Hunde vollziehen im Frühjahr und Herbst einen Fellwechsel. Nicht so die drahtigen Rassen: Hier steckt das alte Fell fest in der Hundehaut. Damit der Hund gesund bleibt und das Fellwachstum angeregt wird, muss das abgestorbene Deckhaar von Menschenhand entfernt werden. Das bedeutet, man muss Hunde behutsam trimmen, ansonsten drohen Ekzeme oder Reizungen der Haut. Diese Unterstützung der Fellerneuerung sollte alle drei bis vier Monate erfolgen.