Pfotenpflege

Ein Verhalten, das wir bei Hunden immer wieder beobachten können: Sie lecken sich die Pfoten oder knabbern sogar daran. Hundehalter fragen sich oftmals, was der Grund für dieses Verhalten ist. Die Antwort ist meist eindeutig: Es mangelt an der Pflege der Pfoten. Hierbei sind jedoch keine kosmetischen Maßnahmen gemeint, sondern notwendige Pflege. Denn wer die Pfotenpflege vernachlässigt, wird bald einen Hund mit gesundheitlichen Problemen haben. Hundepfoten können nicht nur von Zecken oder Milben befallen werden, auch Entzündungen der Fußballen oder Fehlstellungen zählen zu den Folgen von nicht ausreichender Pflege.

Woran erkenne ich, dass mein Hund unter nicht ausreichender Pflege der Pfoten leidet?

Es gibt einige Warnsignale, bei denen Hundebesitzer sich die Pfoten ihres Vierbeiners genauer ansehen sollten. Zunächst einmal wäre da wie schon genannt ein häufiges Lecken oder auch Knabbern an den Pfoten. In diesem Fall stört sich der Hund bereits an der nicht ausreichenden Pflege. Auch Ausrutschen oder widerwilliges Laufen des Hundes können Anzeichen für nicht ausreichend gepflegte Pfoten sein. Weitere Indizien sind Hinken und bereits vorhandene Fehlstellungen der Pfoten oder Beine.

Wie sieht die perfekte Pflege von Hundepfoten aus?

Zur richtigen Pflege der Pfoten sind vor allem zwei Punkte von Belang:

  1. Das Kürzen der Krallen

Zum Kürzen der Krallen werden eine Krallenzange sowie eine Feile benötigt. Wer zum ersten Mal die Krallen seines Hundes kürzen möchte, sollte sich zunächst von einem Tierarzt oder einem Hundesalon beraten lassen, damit die Krallen nicht versehentlich zu kurz geschnitten werden. Evtl. kann das erste Schneiden der Krallen auch gemeinsam vorgenommen werden.

  1. Das Schneiden der Haare an den Pfoten

Die Haare zwischen den Zehen und den Ballen sollten regelmäßig mit einer abgerundeten Schere gekürzt werden. Sind die Haare zu lang, kann sich dort leicht Schmutz festsetzen, der die Hunde nicht nur beim Laufen stört, sondern auch Auslöser für Entzündungen sein kann. Kleine Steine oder Splitter, die sich in den Haaren verfangen, können in die Haut einwachsen.

Einige Hunde benötigen neben diesen beiden Punkten auch eine zusätzliche Pflege der Ballen, die sich weich und glatt anfühlen sollten. Ist die Haut der Ballen rissig und spröde, was vor allem in den Wintermonaten häufig vorkommt, kann sie mit Melkfett oder Vaseline eingecremt werden. In Härtefällen, wie zum Beispiel sehr

langen verklebten Haaren zwischen den Zehen, kann auch ein Pfotenbad in lauwarmem Wasser und mit etwas Hundeshampoo Abhilfe schaffen.

Professionelle Pflege von Hundepfoten

Um bei der Pfotenpflege auf Nummer Sicher zu gehen, sollte Hundehalter sich mit diesem Thema an einen Profi zu wenden. Hundesalons wissen ganz genau, welche Pflege Hundepfoten benötigen und helfen professionell und schnell!